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WLAN sicher einrichten
abgelegt unter: Techniken Um ein WLAN erfolgreich einzurichten, gilt es einige Punkte zu beachten. Gerade in dicht besiedelten Gebieten, lohnt es sich, vor der Installation des eigenen Netzes, nach anderen Funknetzen zu suchen. Dafür eignet sich die Open Source Software Kismet sehr gut. Alles frei?Für den Einsatz von Kismet, müssen Sie nicht erst Linux installieren. Die Live-CD BackTrack beinhaltet eine vorkonfigurierte Kismet-Installation. Mit einer Prism- oder Orinoco-WLAN-Karte können Sie so problemlos mit Kismet arbeiten. Lassen Sie sich alle WLANs in Ihrer Umgebung anzeigen. Notieren Sie sich die genutzten Kanäle und die Feldstärke aller Netze. Die Qual der WahlBei WLAN nach IEEE 802.11g und .11b stehen in Europa 13 Kanäle zur Verfügung. Leider überlappen sich viele dieser Kanäle. Nur die Kanäle 1, 6 und 12 sind überlappungsfrei. Wenn Ihre Nachbarn also auf Kanal 1 und 6 funken, stellen Sie Ihr eigenes WLAN auf Kanal 12 oder 13 ein. Eine Überlappung der Kanäle kann zu Verbindungsabbrüchen und Performanceproblemen führen. Ausweg 5 GHzSind alle Kanäle bei 2,4 GHz belegt (802.11b/g) hilft oft ein Umstieg auf das 5 GHz-Band. WLAN-Access Points nach 802.11a bzw. 802.11h sind ein Europa kaum verbreitet. Alle 19 WLAN-Kanäle von 802.11a sind überlappungsfrei. Dadurch ist die Chance auf eine ungestörte Frequenz wesentlich größer. VerschlüsselungUm die Nutzung Ihres Funknetzes durch Fremde zu verhindern, sollten Sie WPA oder WPA2 als Verschlüsselung für die Funkstrecke einsetzen. WEP ist nicht mehr sicher genug. Viele WLAN-APs bieten die Möglichkeit, den SSID-Broadcast zu deaktivieren und einen MAC-Filter einzurichten. Diese Vorkehrungen sind nicht notwendig, da sie keine zusätzliche Sicherheit bieten. Wer öfter Wireless Netze einrichtet oder entstört, sollte einen Blick auf den Wi-Spy werfen. Der Wi-Spy ist ein kleinen WLAN-Analyzer für den USB-Port. geschrieben am 17.04.2006 von Mirko Kulpa |
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